Johannes Esau (1840-1910)

Möglicherweise Johannes und Helene geb. Wiebe. Das Bild ist aus einem Album von ihren direkten Nachkommen. Die Frau ist jedoch Helene Wiens beschriftet.

Der Vater von meinem Urgroßvater Johannes Esau (02.10.1840-02.1910), #346665 war zur Zeit der Einwanderung Nach Russland (1864) schon mit Helene geb. Wiebe, (17.02.1846-1923), #1118667 verheiratet.

Mein Urgroßvater Aron Esau (21.06.1869-10.12.1943) hatte einen geistig behinderten Bruder. Die Krankheit ist in seiner Jugend aufgetreten. Er wollte heiraten und war mit seiner Verlobten auf „Brautbesuchen“. Es war bei den Mennoniten üblich, dass das Brautpaar vor der Hochzeit alle Verwandte besuchte. Von einem dieser Besuche kam der Bräutigam psychisch krank nach Hause. Sein Vater Johann Esau war einige Male nach Deutschland gereist um ihn dort den Ärzten vorzustellen. Doch ihm konnte nicht geholfen werden. Er blieb lebenslang krank. Er hatte keinen gestört. Die meiste Zeit stand er einfach vor dem Haus und lächelte vor sich hin. Doch (meine Oma) die kleine Anna Esau  fand ihn irgendwie unheimlich und machte immer einen großen Bogen um ihn herum. Ausserdem hatte Aron mindestens eine Schwester-Johanna.

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