Johannes K. Fröse (1892-1921)

Johannes K. Fröse. Zugeschickt von Hans Fröse
Johannes K. Fröse beim Sanitätsdienst. Zugeschickt von Hans Fröse

-Johannes (13.11.1892-1921), heiratete 1917 Helene Bartsch (†07.12.1973). Sie war Tochter von Franz Bartsch, dem Lehrer in Lysanderhöh und Ator des Buches „Unser Auszug nach Mittelasien“. Sie hatten einen Sohn:

-Kornelius (26.06.1919, Lysanderhöh, Am Trakt – 15.05.2010, NRW, Deutschland), Verheiratet mit Agneta (Neta) Peter Fast (01.08.1919, in der Kolonie Alt- Samara, Russland – 30.08.2014, NRW, Deutschland).

Johannes war während seines Santäterdienstes an Typhus gestorben.

Johannes K. Fröse mit Frau Helene, geb. Bartsch. Zugeschickt von Hans Fröse
Helene Bartsch. Zugeschickt von Hans Fröse.
Franz Bartsch mit Frau Lisette, geb. Wölke. Zugeschickt von Hans Fröse.

Die Eltern von Helene Bartsch waren Franz Bartsch (24.04.1854 – 14.11.1931), #1377858 und Lisette, geb. Wölke (*24.03.1859), #1319324.

Franz Bartsch war mit einer Gruppe Anhängern von Klaas Epp jr. 1881 nach Mittelasien ausgewandert. Nach einiger Zeit kehrte er jedoch in die Kolonie Am Trakt zurück. Über diese Auswanderung hatte er ein Buch „Unser Auszug nach Mittelasien“ geschrieben. Franz Bartsch war lange Zeit Lehrer in Lysanderhöh. Bei der Feier seiner 25Jährigen Lehrertätigkeit wurde das Bild P7509. Männer des Dorfes Lysanderhöh aufgenommen (Kolonie>Lysanderhöh>Fotos), auf dem auch seine Söhne: 10.Wilhelm Franz Bartsch, 19.Robert Franz Bartsch zu sehen.

Kornelius Fröse (*1919), der Sohn von Johannes und Helene Fröse wurde 1940 in die Rote Armee einberufen. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde er aus der Armee ausgemuster und kam, wie auch die meisten Deutschen in einen Arbeitslager. Er wurde mehrmals versetzt und in einem der Arbeitslager (Trudarmee) wegen einem Konflikt mit dem Vorgesetzten zu 7 Jahren Straflager verurteilt. Auch als Häftling wurde er einige Male versetzt, bis er schliesslich im Hohen Norden im Gebiet Kolyma landete.  1952 kam er frei und heiratete Agneta Fast. Sie wohnten in Karaganda und hatten zwei Kinder. Ende 1980er war die Familie nach deutschland ausgewandert. Aus Deutschland hatte Kornelius seine Verwandten Fröses in Kanada besucht. Kontakt mit ihnen wude noch aus Karaganda aufgenommen. Seine Geschite hat Kornelius in einem Lebenslauf aufgeschrieben.

Kornelius Fröse mit Frau Neta, Agnetha geb. Peter Fast. Ihre Goldene Hochzeit in Deutschland 2002
Zu Besuch in Kanada 1990er. Von li.: Erica geb D. Fröse, hinten ihr Mann Jacob Klassen, Ann, geb. Klassen (Frau von Hugo D. Fröse), Margaret, geb. D. Fröse, hinter ihr ihr Mann Walter Babiarz, Neta, Hugo D. Fröse, Kornelius Joh. Fröse. Zugeschickt von Tina Klassen

Tina fand es lustig, dass mann den weiten Weg von Deutschland nach Kanade machen musste, um dort Chinäsisch Essen zu gehen. Wenn man jedoch genau auf das Schild schaut, sieht man dass „Wahrsteiner“-Logo. Villeicht wollte man den Gästen ein Stück ihrer neuen Heimat in Kanada presentiern.

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