Briefe von Peter Penner (1870-1957)

Diese Briefe hat Peter Penner (01.08.1870-07.08.1957), GRANDMA #413324 an Johannes Dyck (1885-1948) GRANDMA #168774 geschrieben. Er war 1892 in die USA, Kalifornien ausgewandert. Abgeschrieben von handschriftlichen Originalen von Willi Frese, von ihm sind auch die meistem Fussnoten. AW

Wasco Calif. Octo. 20-33.

[1] Meine liebe Geschwister Dyck.
Ich spreche Euch mit obigen Worten so
An, wie ich fühle! Besten Dank für Eure
Herzlich liebende Teilnahme. Ich schätze
Sie sehr, tut sie mir doch so wohl.
Ich kann jetzt soweit aus Erfahrung sagen,
es ist nicht wahr, daß Menschen immer
nur schlechte Tröster “nein! Alle trostes
Worte, die mir in dieser schweren
Zeit geworden, haben ihren Zweck
erreicht. Der liebe Vater im Himmel trößtet
nicht nur unmittelbar, sondern auch
mittelbar. Er gebraucht liebend.
Mitmenschen als Vermittler. Ja, ich will
Ihm stille halten, sein Weg ist heilig.
Habe ja einen etwas ausführlichen Brief
an Euch geschrieben, aber nach Howarden
adressiert. Ihr werdet ja Eure Post nach-
schicken laßen und nehme an, ihr habt
den erwähnten Brief erhalten. Ich will
dem Herrn immerdes danken für alle
Wohltaten die Er an mir und meine liebe Anna[1]
In unserem gemeinsam Pigerlauf getan
auch in der Zeit ihrer Krankheit, wie viele
tagens Stunden waren uns beschieden, bis
sie schließlich im Frieden Heim gehen
durfte. Sie ist beim Heiland, dessen freue

[2] ich mich, trotz Sehnsucht und Schmerz. Das ist für mich vielleicht schwer
es so lassen, sie ist nicht mehr da! Eine im —— scheidende sagte
zum Abschied „—– mir doch ——–
gehe zu den lebenden —- —– —– ging
auch Anna Heim“ Nur d. liebe Gottes seine Gnade befohlen
mit herzlichem Gruße von Peter Penner

Mr. J.J. Dyck
Laird
Box 132       Sask. Canada.

Am Rande geschrieben:
Ich sehe Ihr leset nicht nur d. —–bot, sonder d. Herold. Recht interessand für mich.
Viel Glück u Gottes Segen bei Laird!

[1] Anna=Anna Epp (14.04.1877-19.09.1933), GRANDMA #244701, Ehefrau vom Briefschreiber

Wasco Calif Octo 5-33.

[3] Sehr lieben Freund nebst Familie!
Zum Gruß Ps.37.4. Habe deine Lust an dem Herrn der
wird dir geben was dein Herz wünscht.
Euren lieben Brief erhalten. Besten Dank dafür! Meine liebe Anna
hat ihn auch noch gelesen, lag aber schon krank zu Bett. Zum 30
fuhren wir bis Paso Robles, woselbst Anna etliche Tage bleiben
wollte. Von da wollten wir dann zur Beach. Sontag
Abend fuhren Helene, ich wieder Heim. Dienstag, den 4ten phonte
Otto Toews[1] her: Anna verlangte nach mir. Als wir dort
ankamen, lag sie im Bett. Beide Beine bis oben gelähmt. 6 Uhr
p.m. befühlte sie ihre Beine und sagt: „was ist das nur, ich habe
ja gar kein Gefühl in den Beinen – und so wars, konnte sie nicht
rühren. Bald darauf setzten heftige Schmerzen ein. Der Arzt
war in der Nähe und nach einer Stunde bekam sie etwas Linderung.
Nahmen sie noch den Abend 11 Ml süd. nach Atascadero
Hospital. Hier lag sie 2 Wochen, danach nahmen wir sie nach
Avila Beach. Hier lag sie 3 Wochen, danach wieder 3 Wochen
In Atascadero. 35 Ml fahrt. Dan nahmen wir sie 150 Ml süd
Nach Glendale Hosptal. Hier lag sie wieder 3 Wochen dan
Wurde sie erlöst. Am 19 September 6:20 a. m. kam Er leise nahm
Sie an der Hand und führte sie Heim ins Vaterhaus.
Als ich am 4 Juli zu ihr kam, sah sie mich so freundlich an
Und sagte: „ist das sterben? So hatte ich mir das sterben
Nie vorgestellt! Dan fuhr sie fort“die Anfechtungen
Mögen aber noch kommen. Die Gnade Gottes hat sich so
großartig verherrlich, in ihrem Leben und Wirken in den
13 Wochen des Leidens, auch im Sterben. Sie hat in Geduld und
Ergebung viel Schmerzen und Ungemach tragen können.
Anfänglich konnte ich ganz bei ihr sein Tag und Nacht, dan kam
Tochter Linda[2] von Kans. Auf eine Woche, als diese wied. Heim

[4] fuhr, nahm ich Helene[3] hin und ist bei ihr geblieben bis zum
Ende. Von Atascadero (400 Ml. von hier) fuhr ich 6, oder 7-mal
Heim zwieschenein in Glendale waren Helene und ich bei ihr
Beständig. Eine Woche vor ihrem Abscheiden, kam Linda auch
wieder ans kranken Bette. Brachte auch Tante Ida[4], Annas
Schwester mit. Die letzten 3 Wochen in Atascadero hatte
sie öfter Luftmangel, hatte sich Wasser in der Lunge
gesammelt. ¾ Gl. Wasser würden abgezapft, darnach wurde es
leichter. Dan versagten auch noch die Nieren. Auf der linken
Seite liegen konnte sie nur immer kurze Zeit. Vermüdete
sehr beim liegen und mussten sie öfter drehen.
Die letzten 4 Wochen war sie schon so geschwächt, daß sie zu Zeiten
irre sprach. Das erste mal merkte ich es als sie ein kleines
Tuch vor sich in die Höhe hielt. Ich frug sie, ob es für die Augen
zu helle sei. Da lies sie die Hände sinken und sagte mit
freundlichem Gesicht „ach ich träume ja schon wieder. Ein
andermal sagte sie zu mir „jetzt gehe ich in die Mission, habe
noch lange nicht genug für sie gethan! Wenn ich ihr dan sagte
„du hast ja so viel auf dem Gebiet daheim getan und auf
dem Missionsfelde hast du ja unsere Ella! Dan sagte sie, daß ist
ja auch so! Was mir so wunderbar vorkam, war, das sie
in ihren Gebeten so klaren Geistes war, von Begin bis Ende
Abends hatten wir unsere Andacht gemeinsam. Wenn wir Gottes
Wort gelesen, dan beteten wir der Reihe nach, erst Helene, dan
Lind. Tant und ich. Dan war auch meine liebe Anna bereit. Die Stimme
war ja auch nicht mehr stark, aber doch verständlich am Anfang.
Muste mich aber bald über sie beugen, um alles zu bekommen.
Die Stimme wurde leiser und leiser, dan bewegten sich nur noch die
Lippen, paar Augenblicke Stille, dan betete sie noch ganz kurz.
In Einfallt und Kindlich- graubigene Vertrauen sprach sie zum
Vater, das waren für mich heilige Zeiten. Zum Schluß sangen
wir dan ein Lied, dan den gegenseitigen Gutenacht Wunsch und Kuß
und wir den gingen nach unseren gemieteten Apartments nur 5 Minuten
zu gehen. Helene

[5] blieb bei Mama. Linda frug sie einmal, ob sie Helene mal
ablösen könne, aber davon wollte sie nichts hören. An Helene
hielt sie fest. Tag`s gab`s ja für H. 3 bis 4 Freizeiten. Konnte
ja nicht Tag und Nacht beständig bei ihr sein, so war ich dan da.
Musten es schon so ordnen, das nicht zu viele um ihr waren.
Einmal, als ich bei ihr, frug sie, wo ist H. [Helene] schon wieder? Ich sagte,
sie ist mal etwas ausgegangen, wohl auch etwas ruhen.
Dan kam immer das für mich so wohlklingende „das ist ja auch
wahr! Aber einmal meinte sie sie doch: „was stellt das doch
eigentlich vor, das H. nicht da ist!? Nahm aber nicht viel sie zu
beruhigen. Ach ihr lieben, es ist so schwer für mich. Ich weiß, es
ist Gottes Führung, ich weiß meine liebe Anna unter der Schaar
der heilig Vollendeten, ich weiß, alle unsere Vorstellungen
von dem großen Glück und der seligkeit zu schauen, den der
auch sie geliebte, reichen lange nicht dahin, was sie jetzt
erlebt. Über ein kleines, so sagte ich zu ihr, dan sehen wir
uns wieder. Ja ich weiß all dieses und doch wie schwer zu lassen.
Wenn ich denket, – und besonders abends – jetzt kommt Mama
Da aus dem andern Zimmer zu mir. Wenn ich abends auf dem
Rasen sitze, der Stuhl steht da. Oder am Abendbrodtisch,
der Stuhl an meiner rechten Seite leer. Mama kommst du
nicht? Nein, nein! Hier ist sie nicht, die Heimath der Selen
ist droben im Licht. Es ist mir in solchen Augenblicken, als
stehe ich vor einer Wand von nichts. Mein Herr und mein
Gott, dennoch bleibe ich bei dir, deine recht[e] Hand hält mich. Die
Gnade Gottes soll mir genügen.
Doch nun zu Eurem Briefe: Euch führt Er auch schwere Wege,
unverstandene Wege. Ich glaube es ist auch garnicht nötig,
das wir seine Wege verstehen. Wir Kinder müssen nicht
alles wissen warum Er dieses, oder jenes thut. Wir wissen
so viel, daß er alles herrlich hinausführt und daß genügt uns
nicht wahr? Freute mich, daß du lieber Joh eine Reise nach Ontario
machen konntest. Das Klima ist dort wohl nicht so rauh.
Ja, unsere Farm hat Emil gerentet, aber das läst mich noch nicht

[6] frei. Die Wirtschaftslag[e] hat sich bisher im allgemeinen genommen,
noch nicht viel gebessert, wenigstenns nicht bedeutend. Die Preise
für Produkte sind etwas höher. Kartoffelpreise waren sehr
gut. In Bezug auf hinkommen, kann ich jetzt noch nicht`s sagen.
Der Herr machts für Euch vielleicht doch noch möglich die schöne
Reise zu machen. Von der großen Düre bei Euch haben wir
Erfahren, dan noch Hize und Fresser. Die Ernte, oder der Sommer
Ist dahin und Euch ist keine Hilfe geworden, – daß ist hart und zum
dritten mal hart. Ich verstehe es, wenn dan der Muht auf
Nul herabsingt. Man sagt: dem Muhtigen gehört die Welt.
Und es liegt viel Wahr[h]eit darin, aber besser noch gefällt mir der
Zuspruch:- Und wenn ich garnicht`s fühle von deiner Macht
du führst mich doch zu Ziele, auch durch die Nacht.
Das du lieber Joh auch an Leber und Galle leidest, wusten wir nicht.
Ich kann mir ungefähre Vorstellung machen, wie schwer es ist,
so zu sagen unthätig den langen Winter hindurch im Zimmer
sein und ich bedauere dieses von Herzen. Freuen uns zu der Bes-
serung Eurer Tochter Lieschen[5]. Wird sich hoffentlich noch ganz
ausheilen. Der liebe Gott wolle es geben. Ja, das Furchtbare in Russ-
land hält noch immer an. Möchte die Erlösung doch bald kommen!
Octo 7. Nun noch ein kurzes Wort über: Es ist eine ganz gute
Stelle, aber es ist immer gedient, das hatten wir mal nicht gedacht,
daß es so kommen würde.“! Es ist ja so schön und angenehm früh
Eltern, wenn Kinder alle daheim sein können und daselbst
Beschäftigung finden, aber ob`s immer das beste ist? In vielen Fällen
ist es besser wenn Kinder ihre Füße unter fremder Leute
Tische stecken. Unsere Kinder ohne Ausnahme, haben alle gedient.
Meine Anna hat 4 Jahre, ehe ich sie heim führte gedient. Auch ich habe
Gedient bis zu meinem 26ten Jahre und sogar auf 6 verschie-
dene Stellen. Alle Achtung für junge Leute, die bereit sind
irgend eine, auch die scheinbar niedrigste Dienste aufzunehmen.
Ein Mädchen, das im Haushalten dient und dan noch in dem S_____
Dient, „als dem Herrn“, die schätzt man nicht leicht zu hoch ein.
Wie schön, das Eure Anna[6] eine gute Stelle hatt, das ist auch des dankes Wert.

[7] Was wir in Sprüche 2:31 lesen, das gillt auch einem jungen
Mädchen. Ich schätze sie viel höher, als eine bis über die Ohren
im Reichtum sitzt und die Zeit tod schlägt.
Ihr habt den wohl bei Laud Farm gekauft. Es war wohl Freund
Isaac, der uns dieses geschrieben. Da seid Ihr nun mitten unter
Deutsche und hoffen es wird Euch da sehr gut gehen. Der liebe Gott möchte
auch diesen Schritt Euch zum Segen dienen laßen.
Eure Geschwister möchten wohl auch dort hin, wäre es doch möglich: Er bat mir um
Mitthilfe dazu, kann es jetzt aber nicht ausführen. Habe dieses Jahr
all unsere Kinder ihr verdientes Geld, welches sie so lange
bei mir gelaßen ausgezahlt. Haben lange warten müssen.
Die älteste Tochter schon 13 Jahre gewartet. Die Boys haben das
Ihrige schon längst. Jetzt noch die Hospitäler, Doktoren Ambulancen
X ray und Apartment Rechnungen dazu. Das hat gut aufgeräumt.
Ich muß auch von keinem anderen ___ möglich wäre Euren
Geschmausgehelfen?. Bei Otto Toewsens geht’s sehr knapp. Dieje-
nigen, die etwas mitbringen können, helfen den Hängenden in

[8] in Russland. Du lieber John schriebst mir einmal. Daß du noch
Land zugekauft habest. Dan hattet Ihr wohl ¾ Sec. [Hec.?] nicht war?
Warum du dieses zugekauf, das wolltest du mir ein ander
mal sagen (doch wohl gemeint mündlich!) Konntet Ihr diese
Farm für die bei Laird eintauschen?
Heute bekam ich einen Brief von meiner Schwester Anna[7] und
ersehe aus selbigem, daß sie die Nachricht vom Abscheiden
meiner lieben Anna nicht erhalten; Schrieb ich doch denselben Tage und
benachrichtete Sie davon.
Nun hätte ich eine Bitte an Euch „möchtet Ihr so lieb sein und
diesen Brief ihr zuschicken?
Nun der Gnade Gottes befohlen, die Er so herrlich, auch an uns
und Euch allen geoffenbart in Jesum Christum unseren
Heiland der wird uns hindurch, woselbst wir Ihm höchstwahrscheinlich
auch für die schwer Wege von Herzen danken werden.
In Liebe verbunden grüß Euch alle dein Freund P. Penner

Am Rande des Blattes geschrieben: PS. Werde noch paar Zeilen beilegen für Schwesterlein.

[1] Otto Töws (27.11.1869- 10.09.1957), GRANDMA #384958
[2] Linda Penner (08.03.1898-17.04.1995), GRANDMA #777279
[3] Helene Elvera Penner (27.08.1900-14.11.1990), GRANDMA #777278
[4] Ida Epp (15.09.1872-27.08.1949), GRANDMA #69922
[5] Eliese Dyck (14.11.1909-22.07.2002), GRANDMA #386634
[6] Anna Dyck (19.02.1911-19.01.1966), GRANDMA #440877
[7] Anna Dyck (22.12.1871-1945), GRANDMA #861319

Wasco Jan 20. 1934

[9] Meine lieben Freunde im hohen Norden!
Eure Einladung zu Eurem schönen Feste ist Gestrn
zum zweiten mal an uns ergangen.
Besten Dank für die Liebe und Freundlichkeit die
ich aus Euren Briefen wahr nehme.
Euren Brief vom Dec. 18 habe ich ja noch nicht beantwortet
und soll somit jetzt geschehen.
Selbstverständlich wurden wir gerne in Eurer Mitte
sein zu Eurem Feste, es wäre so schön. Werden
Eure Freunde von Horwarden kommen können?
Kaum an zu nehmen. Freue mich sehr, daß Ihr
jetzt so mitten unter deutschen wohnen
könnt. Wie viel schöner für Euch und ganz besonders
für Eure Kinder. Weihnacht feierten wir dieses
mal bei Tochter Anna Ifland[1], der 3te Tochter. Sie
wohnt so zu sagen in der Stadt und nur 1 3/4 Ml.
Von uns entfernt. Die jüngste Tochter Louise[2]

[10] hat sich bald nach dem Heimgang der Mutter mit
einem jungen Mann – Peter Kröker[3] verheiratet
und wohnt 7 Ml. Süd von hier bei Shafter.
Habe an meiner Helene[4] eine gute, treue und um-
sichtige Stütze. Emil[5] der jüngste Sohn ist ja
auch noch daheim. Er hat sehr drock[6] und ist nur zu
den Mahlzeiten – und das nicht immer – daheim. Abends
auch meistens von Hause. Jetzt hat er seinen
Traktor Tag und Nacht vor dem Pfluge im gehen. Hat
ziemlich viel auswärts zu pflügen bekommen.
Haben diesen Winter viel Nebel, bis Dec. 20. klar
und hin und her etwas Nachtfrost von da an bis
heute bewolkt oder Nebel ohne Frost. Dacht so, es
wäre für dich lieber Joh. Nicht sehr zuträglich gewesen
aber deswegen könntest du doch ruhig zu uns
kommen, bis zum Sonnenschein haben wir`s nicht
so weit, nur eine gute Stunde Fahrt, bis zu
den Bergen.
Nun, ich hoffe für Euch ein recht gesegnetes
Beisammensein auf Eurer[7] Silberhochzeitsfeste.
Unsere Gedanken werden an dem Tage ganz
Bei Euch sein und in das Lob und den Dank
Mit einstimmen für so viel Gnadenerweisungen
des lieben himmlischen Vaters.
Einen herzlichen Gruß an Euch alle und
Seiner Gnade befohlen bis wir uns
Wiedersehn.
Peter Penner
Habe davon geschrieben, dass unser Land an Ol-Co. verpachtet
ist. Heut in Bakessfild erfahren, daß noch nicht alles in Ordnung.
Entscheidet sich erst June 5.

[1] Anna Esther Penner GRANDMA #777276, 2.09.1904-14.06.1992
[2] Louise Penner GRANDMA #308089, 8.09.1913-12.02.2004
[3] Peter Kröker GRANDMA #120183, 12.07.1905-28.06.1983
[4] Helene Elvera Penner GRANDMA #777278, 27.08.1900-14.11.1990
[5] Emil Penner GRANDMA #808521, 2.01.1911-10.07.1988
[6] Drock=sehr beschäftigt, Plattdeutsch.
[7] Silberhochzeit von Johannes Dyck GRANDMA #168774 und Renate Mathies GRANDMA #168775

Mai 24, 1937.
Wasco Calif Palm. Av.
Box 118.E.

[11] Meine sehr lieben Freunde und Kinder!
Mit tiefem Schmerz und inniger Teilnahme
nehme ich Kenntniß von deiner Nachricht
lieber Joh., welche heute hier eintraf.
Obige Worte und folgende auf dem
nächsten Blatte, zum Gruß!
Im festen Glauben und Kindlichen Vertrauen!
„Dennoch“! Dieses ist eine
Herausforderung, eine siegesbewuste Stellung
gegenüber allem Zweifel, Muhtlosigkeit

[12] und was uns sonst im Kampfe zu fällen
droht. Wie groß und herrlich dieser Gnadenstand,
haben wir, – meine liebe Anna und ich
erfahren musten immer wieder danken
für die gnädige Führung.
Noch Wochen vor ihrem Abscheiden, konnten
wir in aller Ruhe Bestimmungen treffen
in Bezug auf die Kinder, ihrem Begräbniß
unter anderem auch gab sie Anweisung
mit welchem Kleide sie im Sarge ruhen
wolle. Dan bat sie auch, ich möchte ihrem
Frauen-Verein, welcher sehr an ihr hing,
auffordern, das für die Blumen zum Begräbniß bestimmte
Geld für Mission zu verwenden. Diesen
Ihren letzten Willen, an ihren Verein, wurde
erfüllt, in dem sie das Geld, unserer Tochter
auf der Mission in Afrika schickten.
Wir stimmten ganz und zwar williglich, in
dem Worte überein: „Wenn ich Ihn nur
habe laß ich alles gern“.
Wir haben nicht darauf bestanden in unsere

[13] Bitten „hilf uns in der Not“. Aber darauf
Bestanden wir, hilf uns in der Not, wissend.
Nur auf diese letztere haben wir seine absolute
Feste Zusage und dürften Ihnen beim Worte
halten. Und wie herrlich hat er sich als der
Retter „in unserer Not bewiesen.
So, und nicht anders, werdet Ihr und Seine
Zusage erfahren. Ja, nur Sein Wille geschehe!
Wir danken und weden Ihm später noch mehr
Danken, für die Trübsaale hier, die nur
zeitlich und leicht? -Ja! – Wir alle wissen
was sie auslöst. Er wird’s „wohl“ machen!
Meine Absicht heute Morgen war, noch heute
an Euch zu schreiben. Jetzt, daß Euer Brief da,
thue ich es doppelt gerne. Bin mit schreiben
bei Euch in Schuld! Bitte verzeiht!

[14] Habe Euren Brief vom 8te Januar nochmals gele-
sen. Ja, du hast recht geurtheilt! – Bin in
jeder Hinsicht gnädiglich versorgt. – Bin
immer schon gesund gewesen bisher, meine
liebe Tochter Helene, eine ausgezeichnet gute
Wirtschafterin, – bekümmert sich um alles, sogar
der, wenn auch nur schwach leuchtende Mondenschein,
musste verschwinden, in dem sie mein
Haupthaar vernünftig geordnete. Konnte mir
keinen besseren Beistand denken, ausgenommen
den, welchen ich lange genossen und mir so treu
zur Seite gestanden. Auch in materieller Hinsicht
sorglos. Die hohen Preise für Kartoffeln und guter
Preis für Baumwolle im letzten Jahr. -2 ½– 4 Doll.
a 100 U [1] für Ki Woll ¢ 12 a U Ernten jetzt Koff.
Preis anfänglich $ 1 ¼, jetzt $ 1 „0“ giebt etwa 300 Sack, a. AK.
Wolle, dieses Jahr etwas besser im Preis. Wenn die
Erwartungen derer, die das Land hier zu $ 35 bis
$ 50 pr. AK auf 3 Jahre, für Öl und Gas gepachtet. (Un-
sere 80 AK sind auch verpachtet) dan wird unsere £
Gegend, vor lange, in ein Öl und Gas Feld ver-
wandelt werden. Der nächste Öl-Brunen zu uns 1 ½ Ml
ist 9900 Fuß tief.

[15] Möchte dich interessieren, wenn ich dir etwas mittei-
le von der Wirtschaft unserer beiden jüngsten Söhne.
Im Herbst 1935 kauften sie 3 Ml nord von uns gemeinsam ihre
eigene Wirtschaft 120 AK. für $ 18000. Hatten nicht so
viel anzuzahlen, wie sie für die Einrichtung: Bewässerungs
Röre, Brunen und Pumpe ausgeben mussten.
In 1936 nach der Ernte bezahlten sie die ganze
Schuld. Dan haben sie 1936 15 Ml west ein größeres
Gut, die „Kärmel-Range 6 Yex“ auf 5 Jahre und wenn sie wün-
schen auf länger, gepachtet. Nur die Hälfte, 3 Yex sind
eben genug zum bewässern. Das Schnee-Wasser aus den
Bergen ist frei und im Übermaß vorhanden. So viel
Berg-Wasser, seit unseres Hierseins, bis jetzt nicht gehabt.
Die 3 theure Brunen und Pumpen, die sie dort eingestellt,
(insgesammt $ 20.000) werden sie dieses Jahr nicht benutzen
diese mußten sie bezahlen, wird aber von dem Pacht
Preis, – 1/5 der Ernte – abgezogen. Obschon unsere Kartof.
rein, – ohne Erdanhaftung – geerntet, verlangen die
Käufer derselben, da sie weit, das ist über die ganze
U.S. verschifft werden, gewaschen. Zu diesem Zweck

[16] haben sie in Wasco Pack-Haus zu 7 und 2 Wascher auch
zu je 7 tausend Doll. aufgestellt. In 50 Minuten,
waschen, sacken, wiegen und laden sie 1 Car – 300 Sack.
Jetzt, da sie ihre Kartoffeln ernten, sind 50 Personen
im Felde und eben so viele im Pack-Haus und Offis beschäff-
tigt. Sie waschen auch für viele andere Nachbarn.
Eine ganz andere Wirtschaft jetzt, als zur Zeit 1921.
Damals hielten wir auf 80 AK 8 Esel, jetzt bedient
man sich, auf größeren Farmen, ausschließlich der Ma-
schinen. Kartoffeln und Cotten-Pflanzer 2-4 Reihig. Kartoff.
Pflug 2 Reihig. Die Lastwagen sind Trucks. Wie viel
ihnen die 2 neuen Trucks, 8 Katterpiller[2] und andere
Traktoren kosten, weiß ich nicht. Außer Pflüge und
andere Geräte sind dan noch 3 neue Autos, 2 große
und 1 Coupe und 2 Pickup-Truck. Natürlich haben sie jetzt
noch einen gehörigen Plumps Schulden, mit denen
sie mit der diesjährigen Ernteeinnehmen
aufräumen wollen. Für die laufenden, jährlichen Un-
kosten in ihrer Wirtschaft reichen 50 tausend Doll wohl
nicht ganz zu. Unsere Farm und 10 AK.
neben unsere 80 AK. die wir schon mehrere Jahre in
Pacht haben, da unser Brunnen genug Wasser liefert

[17] für 90 AK. haben Otto[3] und Emil[4] auch gepachtet.
Halten alles in Ordnung, zahlen alle Unkosten,
als Saat, Arbeit, Wasser und liefern zur Car.
geben ab von der Baumwolle ¼ von den
Kartoff. 1/6. Du wirst wohl denken, warum
so ein großer Unterschied in der Abgabe zwieschen
Kartoffeln und Baumwolle? Antwort: Cotten wächst
von April bis einschließlich November. Vor dem pflanzen
wird das Land berieselt, hält dan Feuchtigkeit
bis mitte, oder ende Juni, von da ab wird 4 Mo.
bewässert. Die Saat pr. AK $ 1,25 Pflücken etwa $ 100
die Arbeits-Kosten für wässern und reinhalten
sehr dasselbe wie bei Kartoffeln.
Kartoff-Saat pr AK 13 Sack Preis $ 3,00 macht $ 40,00
Schneiden pr S. ¢ 10. beizen auch so viel. Neue Säcke
mit Marke versehen ¢ 10. Wenn der AK wie zur
jetztzeit, da die Kartoff. kaum ¾ ausgewachsen,
auch nur 300 S. vom AK geben, wäre es $ 30 für
Sacke. Ausgaben $ 10. Pflanzen auch so ungefähr
Trucken ¢ 1. S. Gesamt Kosten bei Kartoffelbau
beläuft sich – je nach dem der Preis für d. Saat
auf $ 150-160 pr. AK. für waschen auch noch ¢ 8.

[18] Auf unserer Farm werden $ 150 gut zureichen; da
wir schon das 3te Jahr mit Naturgas pumpen,
da die Leitung bei uns durchläuft.
Es würde ja nicht angebracht und für dich zu
langweilig sein hierauf ins Einzelne einzugehen,
aber so den ungefähren Begriff von der
hiesigen Wirtschafterei hast du jetzt schon
bekommen. Im ganzen haben sie 180 AK Kartoff.
1070 AK Baumwolle, den Rest in Zuckerrüben.
Zuckerrüben sind dieses Jahr erstmalig gepflanzt.
Habe aber doch noch etwas hinzufügen. –
Das planzen der Kartoff. beginnt 40 Ml.
den Bergen näher gelegen als wir im Nov.
Bei uns erst ausgangs Dec. Weit die
mehrsten werden im Febr. gepflanzt. Wachszeit
90 bis 110 Tage. Innerhalb 110 Tage sind sie reif.
Bewässert, nach dem sie aufgegangen, in den
Furche, zwischen den Reihen. 1 oder 2 Wochen
lang 2 mal wöchentlich, von da ab jeden
anderen Tag, bis sie fertig zum ausnehmen.
Bleiben beständig, Tag für Tag beim wässern,
den 1ten Tag jede andere Reihe. Den nächsten Tag
die übergeschlagenen. Die größte Pumpe auf
Karmel liefert 3 tausend Gal Wasser in der Minute.

[19] Der Wasser-Strahl aus dem 12 Zoll Rohr hält
sich mehrere Fuß wagerecht, ehe er sich senkt.
Das Wasser genügt für 1 hex.
In der Leitung ihrer Wirtschaft bleiben sie
getheilt. Otto kümmert sich nur um ihre und unsere
Farm, Emil hällt die Karmel in full speed.
Adolph[5] fand letzten Herbst auch wieder zurück
und hat auf der Karmel die Arbeiter-Aufsicht.
Wohnt daselbst mit Familie – 4 Kinder im
Alter von 1 bis 11 Jahre. Linda[6], die ihre Freizeit
öffter bei uns zubringt, war auch jetzt auf
1 Monat bei uns. Ella[7] und Herold Coen[8] mit ihren
2 lieben Mädel ¾ und 5 Jahren kamen von Afrika
den 24te Dec. bei seinen Eltern in Ohio an, von
da zu uns März 19. Mehreren Einladungen zu
folge, sind sie jetzt etliche Wochen (ew. auf 1 Monat)
in Los Angelos. Halten Vorträge in mehreren
Kirchen. Die Mädel haben sie uns so lange
anvertraut. Anna[9] und Henry Ifland[10], bei denen
der Storch im März das 6te mal sich einer süßen
Last-Junge entledigt, haben wir ja ganz in der Nähe
neben der Stadt-Grenze Wasco. Louise[11] unser Baby
und Peter Kröcker[12] 25 Ml süd. von Bakersfield 8 Ml. west
auf 90 AK Pacht-Farm, alles in Kartoffel. Hier wird
das 2te Bündel mit gutem Innhalt erwartet

[20] ihr Erstgebohrener 3 J. wird seine Erstgeburt
nicht feil haben. Ottos sehr lebhafte, heitere
Ruth ist ganz in ihrem Element wenn sich Gäste
aufnehmen und bewirthen kann. Auch sie heben
dafür gesorgt, daß ihr Erstgeborener 2 J. nächstens
einen Spiel-Kameraden bekommt. Bin sehr
gespannt, was aus diesem Jungen, wenn er so
wie jetzt fortfährt, werden wird. Seine
Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Wagemut mus
ich immer wieder bewundern. Furcht ist ihm fremd.
Wenns ihm da doch mal glückt und einen tüchtigen
Knack bekommt, dann kneift er seine Augen fest zu
für kurze Zeit und los geht`s. Das gehen hat er
bis her kaum gelernt, sobald die Beinchen ihn
trugen, versuchte er nie, wie man das sonst
bei Kindern bemerkt, sich an einem Gegenstand
zu halten um aufzustehen, nein, er stand frei
auf und dan wurde gelaufen. Wenn er fiel ruckste
ihm nicht, dan sofort wieder auf und vorwärts.
Jetzt wenn er läuft, dan gehört sich`s so. Daß er
zwischenein den Hochsprung macht, am Ziele
angelangt duckt er sich etwas, setzt alle Kraft
an, macht seinen Meistersprung und landet mit
Füßen und Hintern zu gleicher Zeit an. Ja, die
Kleinen bereiten einem viele Freude.

[21] Emil wohnt bei Otto, auch einen jungen Mann
dessen Name Karl Lichty, möglichenfalls der
zukünftiger Schwager zu Emil, haben sie
bei sich.
Das ihr die Reise zu Jac. Wiebe`s[13] Sielberhochzeit gemacht,
hörten wir schon in Berlin und freuten
uns dazu und die Freude der Kinder hat Eure
Freude verdoppelt, so ist`s recht und gut. „Kraft
durch Freude“ haben wir in Deutschland gut
kennen gelernt. Es geht da lustig zu. Ihr habt
darüber jedenfalls auch schon gelesen, oder gehört.
Und Peta bereitet sich vor für den Lehrer Beruf.
Es ist wohl keine Seltenheit, daß Eltern den Beruf
der Kinder bestimmen wollen, welches nach
meiner Meinung selten zum Segen ausfällt,
wenn sie darauf bestehen. Habe meinen Söhnen,
ganz besonders dem vielseitig veranlagten Emil
daß, falls ihnen irgend etwas besser zusage, als
die Farmerei, daß er das ergreifen solle, zu dem
er Lust und Liebe habe. Alle 3 wollten von nicht`s
anderem wissen, als Farmen. Emil, welcher besonders
gut und leicht lernte, trotzdem ihm die Bücher
beinahe verhast waren. Er versuchte es vor der erlaubten
Zeit die Schule zu schwänzen, hatte aber nicht
Erfolg und muste aushalten. Zur Hochschule?-

[22] nein! nein! Meine Hochschule ist hier auf der Farm!
Wenn ich ihm frage: hast du dies und jenes gelesen
in der Zeitung? Dan heißt`s: Ach, davon ist ja
die Luft schwanger, alles was ich lese sind die
head lines[14]“. Wie schön für Euch, alle Kinder
in erreichbarer Nähe zu haben. Aßer 2
(die Afrikaner, nur immer das fünfte Jahr hier)
haben wir die Kinder auch alle bei uns.
Ja! Lieber Johannes, du hast jetzt einen sehr schweren
Kampf, vieles zu überwinden. Sei nur
getrost und sehr freudig. Je schwerer der Kampf,
je größer und herrlicher der Sieg und der Lohn!
Möchtest du und ich und alle die Ihr lieben, wir,
alle uns genügen lassen an Räm. 8,28.
Meinen besten Dank für beide Briefe.
Freud mich, daß du auch von den andern Freunden
berichtet. Sheldon noch in guter Erinnerung,
waren in der Kirche daselbst. Es sind
wohl mehre der Deutschen da gebliben.
Ist mir schade, daß ich mich mit Euren Kindern
(du hast sie hier alle genannt) nicht mehr ganz
zurecht finde. Das kleine Blumen-Mädel
ja, die sitzt fast bei mir.
Mein Vornehmen Euch alle nochmals zu
besuchen, nicht aufgegeben und würde es nächs-

[zu Seite 22, seitlich] Lege Check zum Bf. ihn zu cachen wirst du wohl nicht Mühe haben, Vetter D. Toews[15] ist dort ja lange bekannt.

[23] stens ausführen, wenn meine Helena nicht
so Autoscheu sein würde. Sie kann es aber
nicht ändern. Jetzt von der Europa-Reise
zurück bleibt sie am liebsten zuhause.
Möchte auf Auto fahren, da ich auf dem Weg
zu Euch mehrere Freunde und auch Vetter
G. Froese[16]. Walla Walla Wash. (am Rande der Seite stand: auch Dietrich Dyck[17] in Origon) besuchen wollte.
Mit der Kartoff. Ernte werden wir innerhalb
1 Woche fertig, dann währe ich fertig für die Reise
Findet sich fielleicht Gesellschaft ehe der Herbst da.
Danke Euch für die freundliche Einladung.
Die liebe Familie Fr Jantzen habe ich bei der Gelegenheit
(vor etwa 1 Mon.) als ich Dr. Cor. Krahn[18]
Holand, welcher hier in US u. wohl auch in Canada
Das Mennonitentum studiert, bis Paso Robles
von da nach Reedly brachte, besucht. Werde
ihnen die Nachricht zusenden. Dr. C. Krahn hält
in den Gemeinden wo er gewünscht wird,
Vorträge über Verhältnisse in Russland, Deutschland
und Holland. Dan auch über die Entstehung u.
der Entwicklung der Men<oniten>. Er ist ein netter,
interessanter, sich zurückhaltender noch jüngerer
Man. Habe ihn hier bei uns, auch in d. Paso Robles
Kirche gehört. Er ist in Russland geboren. Sein letztes Heim
Bergseite west von Saratov. 1925 rausgekommen.
In Deutschland 2 J<ahre> studiert u. ist
in Holland daheim. Mir fällt eben ein, ihr
lest ja auch den D.B. <Der Bote?> u. brauch nichts mehr darüber
schreiben.
Heute Nachricht von D. D. Wiebes Nebr. Erhalten
Die haben ja von Euch d. Nachricht. Dort
hat es schön gregnet und alles scheint gut zu werden.
Aber daß Ihr von einfachen Farmersleuten,
denen mit dem Einfachsten am besten gedient
verlangt, daß wir einen Vohrläufer?
Schicken. – Zu welchem Zeeck den eigendlich?
Wir würden dan schon an der Thüre klopfen,
wenn wir da sind.
Haben uns in Europa schon so angewöhnt,
daß wir uns ein Zimmer mieten u. von da
aus die Besuche machten. Nur bei Driedgers,
Jac. Wibes u. in Berlin bei der Ankunft an bei
Schw. Anna u. Bruno[19] genächtigt.
Seit Alle Ihreunserem besten Freunden befohlen.
Wollen gerne Eurer, auch in der Fürbitte
Gedenken. Ja, wie deine l. Renate es verlangt:
Möchten wir alle Tage zur Ehre unseres Vaters
Ausnutzen. Mir , als Vermittler, ist der
Auftrag geworden, Euch etwas beizustehen u.
Bin froh dieses tun zu können u. zu dürfen.
Mit ganz lieber Teilnahme u. Gruss an alle verbleibe
Ich in Liebe verbunden der Eure Peter Penner

[1] U Im handschriftlichem Text stand ein Zeichen welches wie ein durchgestrichenes U aussah. Möglicherweise ist damit die Maßeinheit Unze gemeint, in der Rohbaumwolle gewogen wurde. AW
[2] Wahrscheinlich ist Caterpillar gemeint. AW
[3] Otto Penner (24.09.1901-27.01.1950), GRANDMA #777277
[4] Emil Penner (02.01.1911-10.07.1988), GRANDMA #808521
[5] Adolf Penner (24.03.1899-13.12.1985), GRANDMA #348821
[6] Linda Penner (08.03.1898-17.04.1995), GRANDMA #777279
[7] Ella Penner (09.07.1907-15.03.1997), GRANDMA #777275
[8] Harold Coen (06.08.1902-5.09.1993), GRANDMA #1382174
[9] Anna Penner (02.09.1904-14.06.1992) GRANDMA #777276
[10] Henry Ifland (27.09.1903-22.07.1984), GRANDMA #1382173
[11] Louise Penner (08.09.1913-12.02.2004), GRANDMA #308089
[12] Peter Kroeker (12.07.1905-2.07.1983), GRANDMA #120183
[13] Jakob Wiebe (27.01.1887-04.01.1967), GRANDMA #6796 und Anna Wiebe (21.06.1887-30.12.1967), GRANDMA #19381 heirateten am 23.05.1911.
[14] head lines=Schlagzeilen
[15] David Töws (09.02.1870- 25.02.1947), GRANDMA #4996
[16] Gustav Fröse (16.09.1880- 01.11.1967), GRANDMA #1254690
[17] Dietrich Dyck (24.08.1867- 02.04.1943), GRANDMA #400315
[18] Kornelius Krahn (03.08.1900-03.08.1990), GRANDMA #19239. Theologe und Erforscher der Geschichte der Mennoniten.
[19] Schwester Anna – Halbschwester Anna Tgart (Tjart), geb. Jakob Dyck (22.12.1871 – 1945), GRANDMA #861319 wohnte mit ihrem Sohn Bruno (19.09.1909- 08.1980), in Berlin.

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